Ein richtiger Schlüsselbund fürs Kind

Unsere Tochter wollte schon sehr früh immer unsere Schlüssel in die Hand bekommen. Anfangs konnte man sie noch gut ablenken, oder man war einfach schnell und schwupps war der Schlüsselbund wieder sicher verstaut.

Doch irgendwann gab unsere Tochter keine Ruhe mehr – der Schlüssel musste in ihre Hand und Punkt. Sie durfte ihn dann anfangs kurz mal halten und war damit auch ganz glücklich…natürlich wurde der Zeitraum immer länger, aber immerhin konnte sie noch nicht so viel Unsinn damit anstellen.

Und dann kam der Tag an dem sie auf Zehenspitzen das Türschloss erreichen konnte…

Einmal kurz nicht hingeschaut und sie klemmte natürlich jeden Schlüssel in das Türschloss, der auch nur annähernd passte. Promt war ein Schlüssel verbogen und die Mama hatte draus gelernt. Schlüsselverbot für das Kind mit Geschrei, Geheule, Rotz und Wasser und immer wieder zeigten ihre Finger anklagend zum Schlüsselbund, der immer gut sichtbar am Schlüsselbrett hing.

Opa findet echte Schlüssel

Zum Glück gibt es Opa. Als er davon erfuhr kramte er in irgendeiner interessanten Schublade rum und zog eine handvoll alter Schlüssel hervor. Alle schon längst nicht mehr in Gebrauch und wahrscheinlich seit 1970 kein Schloss mehr berührt. Aber das einzig wichtige war, dass es ECHTE Erwachsenenschlüssel waren.

Alten Schlüssel mit neuen Ehren

Promt bekam der Schlüsselbund auch einen offiziellen Platz am Familenschlüsselbrett und sie bekam ihn auch nur, wenn sie danach fragte. Unser Kind fragte natürlich auch noch nach unseren Schlüsseln, aber ihrer war dann meistens auch ganz ok. Die Phase mit dem Ausprobieren, ob ein Schlüssel von ihrem Schlüsselbund in unsere Schlösser passt, ging zum Glück auch schnell vorbei. Irgendwann war ihr nur noch wichtig, dass sie auch ihren Schlüsselbund morgens bekommt und in ihre Handtasche werfen kann – so wie Mama und Papa.

Und warum ist da ein Legostein am Schlüsselbund?

Das Geheimnis lüften wir in Kürze… 🙂

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