Mit Kleinkind in der Tropfsteinhöhle

Bevor unsere Tochter geboren wurde haben Tanja und ich uns entschieden: wir nehmen die Kinder überall hin mit. Und wir gewöhnen sie von Anfang an daran.

So haben wir es dann auch getan. Uns dienten im weiteren Bekannten- und Kollegenkreis zahlreiche Beispiele zur Abschreckung. Es gibt ja immer wieder Eltern, die sich ab der Geburt nur noch in einer Blase um die Kinder herum bewegen. Dazu gibt es dann hundert und einen Grund, warum diese oder jene Aktivität mit Kind nicht mehr funktionieren würde. Verabredung zum Essen? Eine Geburtstagsfeier am Abend? Ein zwangloses Treffen in der Stadt oder gar ein Ausflug? Vollkommen unmöglich sollen diese Dinge angeblich sein, wenn man erst ein Kind hat.

Doch es gibt auch positive Beispiele von Eltern, die mit Kindern ein aktives Leben führen und viel rauskommen. An denen haben wir uns seit jeher orientiert. Inzwischen haben wir ja selbst zwei Kinder und können bestätigen: Man muss sein Leben nicht aufgeben. Wir machen zum Beispiel gerne Ausflüge. Und so ist auch das obige Bild an einem meiner Geburtstage entstanden: Wir sind losgezogen und haben neben der Tropfsteinhöhle noch gleich eine Burg besucht.

Die Tropfsteinhöhle hatte streckenweise rutschigen Boden, viele Treppen, war kalt, nass und für Kleinkinder gab es keine Helme. Dazu mussten wir das Kind die ganze Zeit auf dem Arm tragen. Hat uns das abgehalten? Natürlich nicht. Wir haben uns beim Tragen abgewechselt und der Besuch hat Spaß gemacht.

Mit Kleinkind in der Tropfsteinhöhle
In der Tropfsteinhöhle

Wir hoffen, dass auch ihr euch nicht von euren Interessen abhalten lasst und immer einen Weg findet, die Kinder mitzunehmen.

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